Talk:Knowledge base
I have uploaded today several image files regarding the diabetic foot syndrom from a previous multimedia project I was involved some years ago. Please have a look at them and decide about using them... --Wendelin Schramm 12:32, 1 January 2008 (CET)
I moved the German language items to the discussion page. Hope, this is OK for you... Wendelin Schramm 13:10, 26 November 2007 (CET)
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Diabetic Nephropathy
What is Diabetic Nephropathy?
Die diabetische Nephropathie ist neben dem diabetischen Fußsyndrom, der diabetischen Retinopathie, der Neuropathie und Herz-Kreislauferkrankungen – vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall – die bedeutendste und teuerste Langzeitfolge des Diabetes mellitus. Mit ihr geht eine deutliche Reduktion der Lebenserwartung und -qualität einher (Brändle & Herman 2004). Ihr Verlauf ist bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern ähnlich (Hasslacher et al. 1989). Zunächst führt der dauerhaft hohe Blutzucker zu einer Verzuckerung der kleinen Blutgefäße in der Niere und damit zu einer Vergröberung der Nierenfilter. Dadurch kommt es im ersten Schritt zu einer selektiven Ausscheidung von kleinmolekularen Eiweißen im Urin. Nach Mogensen wird dieser Zustand als Mikroalbuminurie (MAU) oder einsetzende Nephropathie bezeichnet (Mogensen, Christensen & Vittinghus 1983) und gilt als wichtiges Frühsymptom der diabetischen Nephropathie. Im weiteren Verlauf steigt die Albuminausscheidung an und wird zunehmend unselektiv. Man spricht dann von einer Makroalbuminurie (MA), offenen Nephropathie oder klinische Proteinurie. Durch eine weitere Schädigung der Nierenfilter kommt es zu einer Abnahme der glomerulären Filtrationsleistung und einem Anstieg des Serumkreatinins. Setzt sich der Verfall der Funktionsfähigkeit der Niere weiter fort, kommt es schließlich zum Nierenversagen. Der Patient ist nun auf belastende und äußerst teure extrakorporale (Hämodialyse) oder intrakorporale (Peritonealdialyse) Blutreinigungsverfahren angewiesen. Auf Grund des Mangels an Spenderorganen ist die Transplantation einer Niere nur selten eine Option. Begleitet wird der gesamte Prozess durch eine Entwicklung oder Verstärkung von Hypertonie, Dyslipoproteinämie und weiteren diabetestypischen Komplikationen (Deutsche Diabetes Gesellschaft 2005). Die Mortalität von Diabetikern mit Nephropathie ist erheblich erhöht. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Exzessmortalität über das durch die Grunderkrankung (Diabetes mellitus) bereits erhöhte Sterberisiko hinaus.
Risc factors and therapy
Die bedeutendsten Risikofaktoren für die Entwicklung und das Fortschreiten der diabetischen Nephropathie sind Hyperglykämie, Hypertonie und Rauchen, bei weiblichen Typ-1-Diabetikerinnen auch die Einnahme oraler Kontrazeptiva. Daneben werden genetische und konstitutionelle Risikofaktoren vermutet, die aber bisher in klinischen Studien nicht nachgewiesen werden konnten. Das Augenmerk der Therapie liegt daher auf den beiden beeinflussbaren Risikofaktoren Hyperglykämie und Hypertonie. Ziel der primären Prävention ist es, die Entwicklung der diabetischen Nephropathie ganz zu vermeiden, indem der Blutdruck durch Beta-Blocker, Calcium-Antagonisten, Diuretika oder ACE-Hemmern und der Blutzucker durch orale Antidiabetika und – wenn nötig – Insulin beeinflusst wird. Die Einstellung des Blutzuckerwertes wird dabei über den HbA1c-Wert kontrolliert, da das glykierte Hämoglobin ein Maß für den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum ist. Bei der sekundären Prävention, der Vermeidung des Fortschreitens der Mikroalbuminurie zur offenen Nephropathie, gewinnt die Blutdruckkontrolle, vor allem mittels ACE-Hemmern and AT1-Blockern, an Bedeutung (Rossing 2006, S. 12-14).